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trendBLOG: Trends – Auf in die Zukunft!

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Würde man Menschen auf der Straße befragen, wie sie Trends definieren, kämen viele sicherlich auf die neusten Modeerscheinung aus Paris oder Mailand, auf Calvin Klein oder Vivienne Westwood zu sprechen. Sie würden darüber streiten, ob man diesen Winter maus- oder doch steingrau trägt,  ob Querstreifen dick machen und ob Karl Lagerfeld wirklich schon über 80 ist (ist er nicht). Wie aber Mathias Horx –der Zukunftsforscher in Deutschland– völlig richtig klargestellt hat, unterliegen Modetrends einer ausschließlichen  „Behauptungslogik“. Wenn Donatella Versace behauptet, dass man im nächsten  Sommer „blau“ zu tragen hat, ist das genau so richtig oder falsch, als wenn sie  uns befehlen würde, grün gekleidet aus dem Haus zu gehen. Was auch immer sie sagt, Frau Versace hat Recht. Oder Unrecht.

Aber das sind nicht die Trends, mit denen wir von trendINNOVATION uns befassen und mit denen ich mich in meinem Blog auseinandersetzen will. Stattdessen möchte ich über Transformationsprozesse innerhalb unserer Gesellschaft informieren – Prozesse, die oft den Ausgangspunkt zielorientierter Anstrengungen darstellen, zukunftsfähige Ideen zu generieren. Dabei gibt es im Wesentlichen 3 Kriterien, die uns helfen, Trends und deren Bedeutung für unser Leben, also auch für unsere Unternehmen einzuordnen:

  • Relevanz für die Gesellschaft
  • Halbwertzeit in Jahren
  • Auswirkung auf relevante Lebensbereiche

Je größer der jeweilige Wert, desto größer auch der Einfluss auf unser Leben. Demnach lassen sich nach Angaben des „Zukunftsinstituts“ neben konsumorientierten, technologischen und soziokulturellen Trends, auch  Mega- und Metatrends unterscheiden. In meinem Blog will ich schwerpunktmäßig Mega- und Makrotrends behandeln – Trends, die Jahre andauern und dabei Einfluss auf unsere Wertevorstellungen, unser Zusammenleben, Wirtschaft und Politik nehmen. Beispiele sind:

Das Problem von Megatrends: Wann immer man den Fernseher anmacht oder die Zeitung aufschlägt, ständig läuft einem einer dieser Trends über den Weg. Das wirft bei vielen die Frage auf, warum man noch auf sie setzen solle – ist ja eh alles schon bekannt. Stimmt! Aber dürfen wir uns deshalb erlauben, sie zu ignorieren? Wie würde sich wohl unsere Welt entwickeln, wenn wir alle Bemühungen einstellen würden, alternative Quellen für unsere Energieversorgung zu finden, wenn wir der kulturellen Vielfalt unserer Gesellschaft nicht mehr Rechnung tragen und alle mit 60 in Rente gehen würden?  Und das nur, weil die Diskussionen über diese Themen mittlerweile einen Bart  haben, der mindestens so lang ist wie der von Gandalf dem Zauberer.

Die Frage ist nicht, ob ein Trend neu ist, sondern welche Strahlkraft er hat. Und natürlich, wie er sich nutzen lässt, um die eigene Stellung am Markt zu stärken.

Falls Sie Anregungen haben oder spannende Geschichten aus den Bereichen Trendforschung und Zukunftsmanagement kennen, würde ich Sie bitten, diese direkt an die unten stehende Adresse zu senden. Vielen Dank!

Auf bald

Jan Kristof Arndt [jkarndt@trendinnovation.de]

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